Degu



GESUNDERHALTUNG

Leider hat durch die jahrelange unprofessionelle Vermehrung die Gesundheit der Degus gelitten.

Das primäre Problem ist nicht, wie man vielleicht vermuten könnte, Diabetes, sondern andere Stoffwechselerkrankungen und Zahnprobleme. Erstere werden durch zu reichhaltiges Futter begünstigt, letztere kommen in den meisten Fällen von zu wenig Raufaserangebot. Jedoch wird beides auch häufig vererbt, sodass bereits ganz junge Tiere schiefe, wacklige Zähne haben können.

Da man ihnen dies nicht ansieht, sollte ein regelmäßiger Gewichtscheck unbedingt dazu gehören. Diesen kann man mit der allgemeinen Beschäftigung mit den Degus und den abendlichen Leckerlies verbinden. Viele Deguhalter bringen ihren Tieren bei, für einen Sonnenblumenkern in eine Schüssel zu springen, die auf der Küchenwaage im Käfig steht und darin so lange zu verharren, bis das Gewicht notiert ist. Dies sollte mindestens einmal im Monat erfolgen, bei kranken Tieren oder solchen, die bereits auffällig abgenommen haben, empfiehlt es sich, die Intervalle zu verkleinern und ggf. einmal wöchentlich oder sogar täglich zu wiegen.

Gesundheitscheck

Da Degus als Beutetiere ihre Symptome lange verbergen, muss man sich einen gewissen Blick antrainieren. Hier die wichtigsten Aspekte, auf die man achten sollte:



Hinter diesen Symptomen steckt nicht immer zwangsläufig eine schwere Erkrankung, jedoch sollte ein Tier, das eines oder gar mehrere dieser Symptome zeigt, auf jeden Fall für längere Zeit beobachtet und bei Fortbestehen der Symptomatik einem kleintiererfahrenen Tierarzt vorgestellt werden.

Aufgrund der Tatsache, dass Degus sich erst spät anmerken lassen, wenn es ihnen schlecht geht, solltest du dabei keine Zeit verlieren und besser sofort einen tierärztlichen Notdienst aufsuchen, wenn

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